Diese(r) und Jene(r)
Ich arbeite mit dem Vorstand einer Bank, der sich fragt, wie er in der neuen Rolle klar kommen soll, und mit dem Handwerker, der verzweifelt ist, weil er bei der gleichen Bank keinen Kredit bekommt.
Ich arbeite mit dem lebenslänglich Inhaftierten, der mit der Heftigkeit seiner Biographie und den anspruchsvollen Bedingungen im Knast kämpft, und mit dem Fernsehjournalisten, der mit großer Behutsamkeit dessen Leben dokumentiert.
Ich arbeite mit dem kreativen Profi, der auf großen Bühnen unterwegs ist, und mit dem Straßenmusiker, der zwar dessen Songs covert, aber keine Ahnung hat, wo er die Nacht verbringen wird.
Ich arbeite mit dem Projektmanager, der bemüht ist, unterschiedliche Akteure produktiv ins Projekt zu integrieren, und mit dem Projektmitglied, das durch den Manager zu Höchstleistungen beflügelt wird.
Ich arbeite mit der Ärztin, die sich fragt, wie sie Alltag und Beruf in Einklang bringen kann, und mit der Patientin, die durch heftige Emotionen geht, weil sie eine lebensverändernde Diagnose erhalten hat.
Ich arbeite mit dem Psychotherapeuten, der für sich selbst und seine eigene psychische Gesundheit sorgen will, und mit den Menschen, die sich seine Therapie aktuell nicht leisten können, aber dringend Hilfe brauchen.
Ich halte Vorträge bei Verbänden und Vereinen, bei Kongressen und Unternehmensveranstaltungen. Ich gebe Seminare in Konzernen, in Sozialunternehmen und bei Seminaranbietern. Ich organisiere eigene Veranstaltungen, zu denen Menschen aus ganz unterschiedlichen Kontexten kommen.
So ist es
Und so fühlt es sich gut an
Und deshalb soll das alles genau so bleiben.
Ich möchte in vielfältigen Kontexten arbeiten. Ich möchte das, was ich anzubieten habe mit dir teilen, unabhängig davon, wo du herkommst und wie du in die Welt schaust, aber mit einem angemessenen Bezug zu deinen finanziellen Möglichkeiten.
Und ich möchte sorgfältig und gewissenhaft mit meiner Zeit umgehen. Ich habe Wichtigeres zu tun, als mir den Kopf darüber zu zerbrechen, welcher Preis der angemessene für dich ist.
Und ich mag mich lieber ein bisschen ausruhen oder etwas Wesentliches tun, als mit Gefeilsche und Verhandlungsorgien meine Zeit totzuschlagen.
Kein Scheiß, Du bestimmst den Preis
Deswegen bestimmst du selbst den Betrag, den du mir für unsere Begegnung, den gemeinsamen Austausch und/oder mein Engagement im Rahmen deiner Organisation gibst.
Für die Kosten, die mir für eine mögliche Anreise und Übernachtung entstehen, musst du allerdings unabhängig von deinem finanziellen Beitrag für meine Leistung aufkommen.
Es sei denn, ich bin sowieso schon in der Nähe oder gebe mehrere „Gigs“ vor Ort. Dann erbitte ich einfach einen anteiligen Beitrag zu meinen Spesen.


