Studiowork 01

Eine Radioshow am Morgen. Hat sich selbst zwischen Aufwachen und Aufbruch eingefädelt. Und ich bin da irgendwie hinein geraten.

Die Audiofassung von „Das mörderische Feedback“ hat sich selbst aufgenommen. Ich war dabei. Hab gelesen. (Blog / Spotify)

Unterwegs

Hinfahrt nach Kork in einer völlig überfüllten Regionalbahn. Eingeklemmt zwischen Mädels auf ihrer Fahrt nach Radolfzell. Mit Koffern in einer Größe, die perfekt zu jungen Frauen passt – den halben Kleiderschrank und das volle Schminkarsenal am Start.

Videos schneiden. Den Schwarzwald links vorbei fliegen lassen. Den Irrsinn moderner Mobilität auskosten.

Adrenalin erhöht. Verspätung bei der Abfahrt. Verzögerungen unterwegs. Anschluss gefährdet. Ein Team wartet am anderen Ende auf mich.

  • Ein echtes, schönes Team.
  • Gute Geister.
  • Echte, warme, einander und den Patient.innen zugewandte Herzen.

Eine Mitfahrgelegenheit. Spontan. Fast aus dem Nichts. Frau Kex.

Neuerdings Taxi-Fee. Früher gemeinsam ohne Netz auf dem Hochseil des Lebens. Heute balancieren wir in stimmigem Abstand und Kontakt.

Jeder auf dem eigenen Schwebebalken des Alltags.

Heimkommen

Eine Schlange im Supermarkt, die dem Feiertag alle Ehre machte. Fünfundzwanzig Leute hintereinander. Fast so geduldig wie die Franzosen vor dem Postschalter.

Unter Wind und Wetter mit dem pinken Schirm hindurch. Verräter. Hat sich mit dem Wind gemein gemacht, statt mich zu schützen.

Das Sofa. Das Gemüseomelette von gestern im Kühlschrank. Die Espressomaschine.

Sofa. Powernap. Der Tag war gelaufen.

Ein innerer Anteil überzeugt: „Vergiss es! Das packst du nicht! Du fühlst dich zu schräg dafür!“

Dann kam ein anderer innerer Anteil. Der wusste nichts. Und hat es einfach gemacht.

Studiowork 02

Eine Radioshow. Skanking. So geil. (YouTube / Mixcloud)

Ein ganzer Tag. Vollständig gelebt. Mühelos in großen Teilen.

Zuletzt ein paar einleitende Worte für die Tagesnotiz. Nichtsahnend.

Der Boden tat sich auf. Und gebar einen Text:
„Langsam dämmert es mir“

Den lasse ich die Tage mal in die Welt.

  • Streunen.
  • Um die Häuser ziehen.
  • Möglicherweise Freunde finden…

 

Author Lazy Moe

More posts by Lazy Moe

Leave a Reply