Der Moment, indem du merkst, dass einer deiner „Blogbeiträge“ fünf unterschiedliche Blogbeiträge und das Kapitel eines Buches auf sich vereinigt, dir klar wird, dass dies für ziemlich viele deiner Beiträge gilt und dir langsam dämmert, wieso niemand versteht, was du zu sagen hast …
„Gaben nutzen und sich von den eigenen Gaben in die Pflicht nehmen lassen“ wird wohl der Gegenstand der resultierenden Beitragsserie sein.
Und mir schwant, dass ich mit dieser Beitragsserie zuallererst mich selbst auf jene intellektuelle Faulheit und kreative Selbstgefälligkeit verweisen werde, mit der ich jenes Sammelsurium, das schreibend aus mir heraus fällt, direkt an die Welt weiter reiche, statt die Arbeit zu tun, welche meine Gaben von mir fordern.
Den Höhepunkt, auf den ich möglicherweise hin schreiben werde: „Nimm deine Gaben ernst, sonst bringen sie dich in Teufels Küche!“ Oder so ähnlich.


